Einzelbegleitung
Breathwork.
Ich bin hier für Menschen, die ihre Hochs und Tiefs nicht wegdrücken wollen, sondern sie als Teil ihres Weges begreifen. Als Erfahrungen, durch die sie sich selbst tiefer kennenlernen und ihre Möglichkeiten entfalten können – grob wie fein.
Als Therapeut für psychotrope Atemreisen und Begleiter für innere Prozesse (humanistische Psychotherapie) achte ich darauf, dich in allem zu begleiten, was sich während deiner Reise zeigen mag.
Durch die Integration der SABAN Methode der Somatic Experience, schaffen wir neues Bewusstsein für Körperempfindungen und Emotionen und lernen diese zu halten.
Nach der Reise hast du die Möglichkeit das Erfahrene zu integrieren und so nachhaltig in dein Leben einfließen zu lassen.
Eine Atemreise beeinhaltet:
eine zwei stündige transformative Atemreise in therapeutischer Begleitung
Verständnis von Emotionen und gespeicherten Erfahrungen
Impulse aus der Atemphysiologie, der Funktionsweise des Nervensystems, sowie
individuell abgestimmte Atemübungen, die dich sanft in deine natürliche Atmung und Präsenz zurückführen
somatische Übungen, um den Körper als Ganzes in deine Wahrnehmung zu integrieren, dein Bewusstsein zu vertiefen und innere Empfindungen klarer wahrzunehmen
Wie läuft die Atemreise ab?
Vor jeder Atemreise setzen wir uns zu einem Vorgespräch zusammen und schauen uns deine heutige Lebenssituation an.
Wie bist du gerade hier ?
was führt dich hierher? was ist es, dass du gerade in dein Leben mehr einladen magst?
Eintauchen in den Atem
Wir beginnen mit einen paar sanften bewussten Atemzügen im liegen. Deine Wahrnehmung wird mit jedem Atemzug in deine Mitte gelenkt und deine Aufmerksamkeit wird klarer & präsenter. Du hörst im Hintergrund die Musik, die ganz individuell auf deinen Prozess abgestimmt ist und dich durch deine Reise tragen wird. Es entsteht ein Raum, in dem du dich fallen lassen darfst, dich neu erfahren und Altes loslassen kannst.
Ich bin da.
die Atemreise dauert in etwa 2 stunden. Während dieser Zeit begleite ich dich und bleibe an deiner Seite um dich zu unterstützen und um leichter mit aufkommenden Erlebnissen umzugehen.
Spüren und fühlen.
Nach deiner Reise hast du Zeit, das Erlebte zu integrieren, zu schreiben, zu malen oder mit mir über dein Erlebtes zu sprechen.
(Nimm dir für eine Einzelreise bitte 2.5h Zeit und vermeide einen direkten Anschlusstermin, damit du deinen Prozessen die verdiente Zeit widmen kannst.)
Was ist Emotional Release Breathwork?
Beim Emotional Release Breathwork öffnen wir gemeinsam einen sicheren Raum, in dem du durch deinen Atem behutsam Zugang zu tief verborgenen Emotionen, Spannungen und unbewussten Mustern findest. Im verbundenem Atmen darf das, was sich im Körper oder Nervensystem festgehalten hat – sei es verborgene Gefühle, Stress oder unverarbeitete Erfahrungen – sanft ins Fließen kommen und sich nach und nach lösen. Traumasensitive Körperarbeit bedeutet, dem Körper in seinem eigenen Tempo erlauben loszulassen, wofür er (du) loszulassen bereit ist. Wir vertrauen auf die eigene Selbstheilungskraft und lernen wie wir eine innere Stärke aufbauen uns selbst zu vertrauen und das zu halten was in uns, in den Ausdruck kommen möchte.
Wie wirkt Breathwork im Gehirn?
Auf körperlicher und neuronaler Ebene zeigen Studien, dass der Atem direkten Einfluss auf unser Nervensystem und die Aktivität im Gehirn hat.
Wenn wir durch den Atem lernen, Anspannung zu regulieren und Emotionen bewusst zu durchleben statt zu unterdrücken, verändert sich auch, wie unser Gehirn reagiert. Bereiche, die mit Stress und Übererregung verbunden sind, können sich beruhigen, während Regionen, die für Selbstwahrnehmung, Ruhe und emotionale Regulation zuständig sind, gestärkt werden.
So entsteht Schritt für Schritt eine neue innere Balance – und oft auch das Gefühl, „neu verdrahtet“ zu sein.
Breathwork kann also nicht nur emotional befreiend wirken, sondern auch auf tieferer Ebene die Art verändern, wie wir fühlen, denken und auf das Leben reagieren.
Es braucht im Hier und Jetzt eine achtsame mitfühlende Begleitung um erlebtes zu verarbeiten und um neu zu lernen. Eine Begleitung von innen heraus und eine von außen, die uns so annimmt wie wir gerade denken und fühlen.
Manchmal reicht eine Sitzung aus um die inneren Blockaden zu lösen.
Manchmal sind die inneren Geschichten, die wir in uns tragen größer, sodass wir weiterhin begleitet sein wollen.
Hier bietet es sich an weiterhin mit dem Atem zu arbeiten um zu erlernen, wie ich mich selbst regulieren und halten kann.
Denn das ist das entscheidene: in dir selbst das Vertrauen entdecken, dass du den großen Wellen des Lebens mit einer inneren Sicherheit und in Begleitung begegnen kann.
FAQ
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während der Atemreise kommt es zu einer Veränderung der Gase im Blut von Sauerstoff und Kohlendioxid. Vereinfacht ausgedrückt wird dadurch der Gehirnbereich, der für die Gefühle, Wahrnehmung und Verarbeitung emotionaler Reize verantwortlich ist, stärker versorgt und wir kommen mehr ins Erleben der Emotionen.
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Nein. Ich werde dir alles zeigen was du brauchst um in deine Prozesse gehen zu können.
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Breathwork wirkt nicht nur über Inhalte, sondern über Zustandsveränderung im Nervensystem. Die spürst du nicht immer bewusst.
Diese intensiven Gefühlsausbrüche, die man heute oft auf Instagram sieht im Breathwork, sind nicht das Normale.
Veränderung und Heilung passiert sogar meistens in den stillen Momenten, dann, wenn das Nervensystem das Erlebte halten und annehmen kann. -
Die Unsicherheit ist absolut verständlich. Loslassen ist nichts, was man machen kann – es entsteht aus Sicherheit. Und Sicherheit zeigt sich oft erst im Kontakt, nicht vorher. Deswegen ist mir ein Vorgespräch mit dir auch sehr wichtig.
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Ja, Angst kann sich intensiv anfühlen.
Wenn Angst hochkommt, dann verlangsamen wir den Prozess und arbeiten genau damit. Angst ist ein so wichtiger Ratgeber - Überforderung (was oft die eigentliche Angst ist…) ist es nicht.
Wir lernen also mit der Angst zu sein, sie zu halten und zu transformieren.
In allem was geschieht, wirst du nicht alleine sein. -
Diese Angst ist ein Schutz. Sie sagt: ‚Ich will nicht überfordert werden.‘ Und genau darauf hören wir.
Es kommt nie alles auf einmal. Dein System zeigt nur so viel, wie gerade verarbeitbar ist.
Wenn sich die Angst vor Emotionen gerade größer anfühlt als die Neugier, ist langsameres Vorgehen oder ein anderes Setting sinnvoll.
Lass uns gerne hierzu sprechen. -
Ja, Gesprächstherapie ist für viele Menschen sehr sinnvoll – vor allem, weil sie strukturierend wirkt und emotional besser kontrollierbar ist.
Wenn du bewusst wenig Emotion willst, ist Breathwork nicht immer der richtige erste Schritt.
Das ernst zu nehmen ist verantwortungsvoll und richtig. Es geht nicht darum sofort in die Emotionen zu springen. Hierbei genau auf dich zu hören, ist richtig!
Gesprächstherapie arbeitet auf einer anderen Ebene (Verstehen, Einordnen, neue Perpektiven), während Körperarbeit bzw. Breathwork über das Erleben und Regulation arbeitet. Beides darf seinen Platz haben. -
Nein, es ist nicht das Gleiche – auch wenn beides mit Atmung arbeitet.
Wim-Hof-Atmung ist eine leistungs- und stressaktivierende Atemtechnik. Breathwork, so wie ich es anleite, ist eine prozessorientierte, nervensystembasierte Arbeit. Ziel ist nicht Durchhalten oder Pushen, sondern Wahrnehmen, Regulieren und Integration. -
Eine Einzelsession ist oft sinnvoll, wenn du viel Sicherheit brauchst, Angst vor Kontrollverlust hast, sehr fein reagierst oder etwas Persönliches anschauen willst. Das Setting ist ruhiger, langsamer und stärker auf dich abgestimmt.
Vorteile:
maximale individuelle Begleitung
bessere Dosierung bei Angst oder Trauma
mehr Raum für Zurückhaltung und Pausen
Eine Gruppe kann kraftvoll sein, wenn du dich von gemeinsamer Energie tragen lassen kannst und weniger Angst vor Präsenz anderer hast.
Vorteile:
Resonanz: ‚Ich bin nicht allein‘
mehr emotionale Bewegung durch Gruppendynamik
oft leichteres Loslassen für manche Menschen
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Breathwork kann sehr intensiv wirken – körperlich, emotional und psychisch.
Daher ist die Teilnahme nicht empfohlen oder nur nach vorheriger Rücksprache mit einem Arzt bei:akuten Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen)
schweren psychischen Erkrankungen (z. B. Psychosen, bipolaren Störungen)
akuten Traumafolgestörungen ohne begleitende therapeutische Betreuung
Epilepsie
Schwangerschaft (je nach Atemtechnik)
frischen Operationen oder körperlichen Verletzungen