Atme.
Höre dich.
Der verbundene Atem öffnet im Ausdruck der Selbstliebe Türe zu inneren Räumen, die wir irgendwann auf unserem Lebensweg verschlossen hielten. Entscheidungen, Gefühle oder Empfindungen, die nicht gelöst sind…
Vielleicht weil die Dinge dahinter uns überforderten und wir keine guten Lösungen sahen damit umzugehen.
Manchmal erhalten wir dann im Atem erneut die Möglichkeit an diesen Räumen vorbeizugehen und stehenzubleiben. Diesmal ohne Drang und mit einer neuen Sicht auf das Erlebte. In allem was du erlebst bleibt du selbst der Entscheider.
Es ist sehr transformierend selbst die Kraft in sich zu spüren selbst zu entscheiden alte Themen nochmals anzusehen, sie aufzumachen oder liebevoll ruhen zu lassen.
Den nur was ich wirklich bereit bin mir anzuschauen, was mein Körper und meine Seele bereit ist anzuerkennen, kann gesehen werden. Dann wenn unser Verstand in den Hintergrund gerät und Intuition und Bewusstsein, Mut und Vertrauen eine liebevolle Hand auf deine Schulter legen und sagen: “Ja. Es ist gut.”
Der verbundene Atem ist ein Atemmuster, bei dem es keine Unterbrechung im Atemfluss gibt. Die Pause zwischen Ein- und Ausatmung fällt weg.
So bekommt dein Körper das Signal, dass nun alles in den Fluß kommen darf; alles wofür nun Zeit ist.
Unser Atem ist verbunden mit unserem Nervensystem, unserer Körperhaltung, unseren Gedanken und Gefühlen. Der verbundene Atem ist wie eine Erlaubnis, eine Einladung an uns selbst:
“ja, jetzt sehe ich dich. Ich vertraue und bleibe für diesen Moment ganz da.”
Es entsteht etwas magisches in diesen Momenten. Unfertige innere Schleifen verarbeitet werden, Gefühle, die keinen Raum erhielten dürfen erlebt und ausgedrückt werden, sodass sich danach unsere Sicht auf uns selbst und unsere Umwelt ändert. Wir blicken mit anderen Augen, vielleicht mit Blicken des Mitgefühls, der Demut oder auch Freude und Traurigkeit, auf unser Leben.
FAQ
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während der Atemreise kommt es zu einer Veränderung der Gase im Blut von Sauerstoff und Kohlendioxid. Vereinfacht ausgedrückt wird dadurch der Gehirnbereich, der für die Gefühle, Wahrnehmung und Verarbeitung emotionaler Reize verantwortlich ist, stärker versorgt und wir kommen mehr ins Erleben der Emotionen.
Das kann sich z.B. durch kribbeln in den Händen und Armen, Wärme, Kälte im Körper zeigen. -
Breathwork wirkt nicht nur über Inhalte, sondern über Zustandsveränderung im Nervensystem. Die spürst du nicht immer bewusst.
Diese intensiven Gefühlsausbrüche, die man heute oft auf Instagram sieht im Breathwork, sind nicht das Normale.
Veränderung und Heilung passiert sogar meistens in den stillen Momenten, dann, wenn das Nervensystem das Erlebte halten und annehmen kann. -
Ja, Angst kann sich intensiv anfühlen.
Wenn Angst hochkommt, dann verlangsamen wir den Prozess und arbeiten genau damit. Angst ist ein so wichtiger Ratgeber.
Wir lernen also mit der Angst zu sein, sie zu halten und zu transformieren.
In allem was geschieht, wirst du nicht alleine sein. -
Eine Einzelsession ist oft sinnvoll, wenn du viel Sicherheit brauchst, Angst vor Kontrollverlust hast, sehr fein reagierst oder etwas Persönliches anschauen willst. Das Setting ist ruhiger, langsamer und stärker auf dich abgestimmt.
Vorteile:
maximale individuelle Begleitung
bessere Dosierung bei Angst oder Trauma
mehr Raum für Zurückhaltung und Pausen
Eine Gruppe kann kraftvoll sein, wenn du dich von gemeinsamer Energie tragen lassen kannst und weniger Angst vor Präsenz anderer hast.
Vorteile:
Resonanz: ‚Ich bin nicht allein‘
mehr emotionale Bewegung durch Gruppendynamik
oft leichteres Loslassen für manche Menschen
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Breathwork kann sehr intensiv wirken – körperlich, emotional und psychisch.
Daher ist die Teilnahme nicht empfohlen oder nur nach vorheriger Rücksprache mit einem Arzt bei:akuten Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen)
schweren psychischen Erkrankungen (z. B. Psychosen, bipolaren Störungen)
akuten Traumafolgestörungen ohne begleitende therapeutische Betreuung
Epilepsie
Schwangerschaft (je nach Atemtechnik)
frischen Operationen oder körperlichen Verletzungen
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Während meiner eigenen Erfahrungen und dem begleiten und beobachten vieler Menschen in ihren Reisen, stellte ich voller Erstaunen immer wieder fest, in welcher Tiefe sich die Reisenden nach dem Atmen selbst begegnen- in welcher Ehrlichkeit und Direktheit. Sie trugen eine neue innere Haltung, ein Mitgefühl für sich selbst.
Oft entsteht in den Menschen Ausgeglichenheit, ein entspannter Körper, der die Sprache des Selbst-Mitgefühls und der Akzeptanz spricht.Sie begegneten sich selbst mit einer tieferen Klarheit und konnten so später im Außen Entscheidungen treffen für mehr inneren Frieden.
noch einige Dinge, die zu beobachten sind:
Klarheit im Kopf und weniger Zerstreuung der Gedanken
stärkere Erlaubnis sich selbst mehr Raum zu geben
höhere emotionale Kapazität Gefühle zu spüren und sie zu halten
Wachsamkeit und Gehör für die feinen inneren Stimmen (Intuition und der inneren Wahrheit)